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27.06.2007 Lausitzer Rundschau
Freiwilligenagentur hat nun Unternehmen im Visier
Ein Marktplatz fürs Gemeinwohl
Die Cottbuser Freiwilligenagentur hat personell aufgestockt
und nun die Wirtschaft im Visier: Betriebswirtin und Medienmanagerin
Karen Wichmann soll Unternehmerpartnerschaften ankurbeln.
Erste Bewährungsprobe wird der «Marktplatz»
im Herbst – eine Kontaktbörse für soziale
Einrichtungen und Unternehmen. Gehandelt wird dort mit Arbeitsstunden
praktischer und geistiger Tätigkeit.
Die «neue Zielgruppe» die Unternehmen in
Cottbus und Umgebung, habe man seit anderthalb Jahren schon
ins Auge gefasst. Motto: Was mit Bürgern geht, muss auch
mit Unternehmern gelingen. Das Netzwerk mit ehrenamtlich arbeitenden
Cottbusern steht. Rund 180 Bürger engagieren sich derzeit
ehrenamtlich in Vereinen, Organisationen, Kinder- und Jugendeinrichtungen.
Im neuen Projekt der FreiwilligenAgentur geht es darum, Unternehmer
zu gewinnen, sich fürs Gemeinwohl zu engagieren. Der
Ausgangspunkt: Unternehmer und Freischaffende auf der einen
Seite, die helfen und unterstützen wollen. Mitglieder
von Gruppen und Initiativen auf der anderen Seite, die für
ihre Projekte auf Unterstützung angewiesen sind. Wer
was anbiete, stehe im Belieben der Beteiligten.
Über das Förderprogramm «Soziale Stadt»
finanziert die Freiwilligenagentur diese neue Stelle. Und
hat mit Karen Wichmann eine «Ehrenamtliche» engagiert.
Wichmann arbeitet seit einigen Jahren ehrenamtlich für
die Freiwilligenagentur, macht deren Öffentlichkeitsarbeit
und ist mit der Arbeit schon gut vertraut. Derzeit recherchiert
sie sich durchs Internet, aktiviert Kontakte der FreiwilligenAgentur
und ist auf der Suche nach Botschaftern, die die «Marktplatz»
-Idee in die Unternehmerschaft tragen. Ziel ist der Aufbau
einer Datenbank mit Unternehmen, die beim Netzwerk Unternehmerpatenschaften
mitmachen.
Erste Bewährungsprobe wird der «Marktplatz»
am 22. November 2007. Cottbus wäre nach Brandenburg und
Potsdam die dritte Stadt im Land, die solch eine Kontaktbörse
für Unternehmen und Gemeinwohlorganisatoren veranstaltet.
Zum Thema Marktplatz-Methode
# Die Marktplatz-Methode ist ein Beispiel eines professionalisierten
Zusammenspiels von staatlicher Beteiligung, unternehmerischer
Initiative und bürgerschaftlichem Engagement. Sybille
von Danckelman
# Kontakt: Initiative Markplatz, 0355 488 86 63
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| Ein
Projekt der Freiwilligenagentur Cottbus, des PARITÄTISCHEN und
dem Jugendhilfe Cottbus e.V. |
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